Skispringen in Rastbüchl

Skispringen

Skisprungschanzen Rastbüchl:
Drei Schanzen (K 15, 35, 75) stehen den Sportlern zur Verfügung. Jahr für Jahr finden Sprungveranstaltungen mit Spitzenspringern aus zahlreichen Nationen statt. Der Schanzenrekord steht bei 84,5 Metern. Die Schanzenanlage eignet sich hervorragend für Trainingslehrgänge. Die "Baptist-Kitzlinger-Schanze" ist die "sportliche Heimat" für die Skispringer des WSV DJK Rastbüchl, dessen aktive Schüler und Jugendliche in den letzten Jahren zahlreiche bayerische und deutsche Meisterschaften im Skilanglauf, im Skispringen und in der nordischen Kombination erreichten. "Topspringer" ist Michael Uhrmann, dreifacher Juniorenweltmeister im Skispringen. Er gewann bei den Weltmeisterschaften 2001 in Lathi/Finnland mit der deutschen Mannschaft Gold und Bronze. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Lake Placid wurde der "Bayerwald-Adler" Michael Uhrmann zusammen mit Martin Schmitt, Sven Hannawald und Stephan Hocke Olympiasieger im Mannschaftsspringen.

Die Geschichte
Vom Holzgestell zur modernsten Mattenschanzenanlage Europas: Im Herbst 1967 erfüllte sich für die Rastbüchler Skispringer ein langgehegter Wunsch. Eine eigene Schanze in Rastbüchl wurde Wirklichkeit, nachdem Brauereibesitzer Josef Lang aus Jandelsbrunn das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte.Die Flurbereinigungsdirektion Landau / Isar hat im Zuge des Flurbereinigungsverfahren Gegenbach das Gelände planiert, wo anschließend die Vereinsmitglieder viele Arbeitsstunden beim Schanzenbau geleistet haben. Die neue Schanze verfehlte ihre Wirkung nicht, denn schon in der Wintersaison 1967 / 68 nahmen acht Springer des Vereins an verschiedenen Wettkämpfen innerhalb des Skigaues teil. Um größere Weiten zu erreichen, wurde die Sprungschanze 1976 vergrößert. Kampfrichterturm und Zuschauertribünen wurden ebenfalls neu erstellt. Mit Mattenschanze große Sprünge machen, so lautet die Überschrift in der Passauer Neuen Presse beim ersten Spatenstich durch Bürgermeister Josef Ascher am 8.8.88. Für die Rastbüchler Skispringer ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Dem großen Einsatz von Bürgermeister Josef Ascher, 1. Vorstand Josef Haugeneder und Landrat Baptist Kitzlinger ist es zu verdanken, dass in Breitenberg diese Anlage gebaut wurde. Aber auch die 25 Jahre lange Vereinsarbeit von Funktionären und Aktiven, die so viele sportliche Erfolge ermöglichten, haben einen großen Teil dazu beigetragen, die damals modernste Mattenschanzenanlage Europas in diese Region zu bringen. Am Freitag den 15. September 1989 war ein großer Tag für die Gemeinde und den Wintersportverein Rastbüchl. Die Baptist Kitzlinger Schanzenanlage, die nach dem Breitenberger Ehrenbürger Landrat Baptist Kitzlinger benannt ist, wurde in Anwesenheit von Kultusminister Hans Zehetmaier feierlich eingeweiht. Springer aus Österreich, England, Jugoslawien, CSSR, Italien und der BRD gaben sich ein Stelldichein beim Eröffnungsspringen

Informationen zum Skispringen:
>>> Entfernung: 1,5Km
>>> Franz Hauer, Am Altersbach 5, 94139 Breitenberg
>>> Tel: 08584/236